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Unsere Vereinsgeschichte:
Wie man den Erzählungen älterer
Keller Bürger entnehmen kann, hat der Fußballsport
in unserem Stadtteil Tradition: die Keller Fußballgeschichte
ist bereits ca. 80 Jahre alt.
In den 20iger und 30iger Jahren soll, so
wird berichtet, bereits ein Keller Fußballverein mit
dem Namen "DJK Kell" bestanden haben. Trainiert
und/oder Fußball gespielt wurde auf einem Bolzplatz
hinter dem Friedhof Kell, in Richtung der heutigen Sportanlagen.
(Anm. der Redaktion: Gesichert ist, dass der Pfarrer Caroli
1934 einen Sportverein unter der Bezeichnung "DJK"
gegründet hat, bis dann im Laufe der NS-Zeit die DJK-Vereinigungen
überall aufgelöst wurden. - Niedergeschrieben 1934
von Carl Gasber in der "Ortschronik der Gemeinde Kell"
1858-1945 Stadtmuseum
Andernach.)
Am 1. Januar 1946, der zweite Weltkrieg war
glücklicherweise vorbei, gründeten dann einige sportbegeisterte
Fußballer den Fußballclub "1. FC schwarz/weiß
Kell".
Der erste Vorstand:
Nachtsheim Klemens - 1. Vorsitzender
Seibert Walter - Schriftführer
Gasber Willi - 1. Kassierer
14 Spieler - alle mit gültigen Spielerpässen - sorgten
für einen geregelten Spielbetrieb.
Die Spielfreude und die Kameradschaft unter den Spielern waren
Garant für erste sportliche Erfolge.
Die ersten Freundschaftsspiele wurden noch auf einem von der
sogenannten Hitlerjugend angelegten "Sportplatz",
3 km außerhalb von Kell ( an der heutigen Heimschule)
durchgeführt.
Später, in den Jahren 1947 und 1948
wurde eine Kuhwiese, ca. 60 x 35 Meter groß, in Eigenleistung
durch Waldrodung und Sprengungen auf ein Maß von ca.
90 x 55 Meter ausgebaut; der heutige Sportplatz lässt
vielleicht für den einen oder anderen noch die Erinnerung
wach werden an die Ausmaße und den Zustand des damaligen
Spielgeländes.
1948 erfolgte dann im Rahmen einer feierlichen
Veranstaltung (gefeiert wurde in Kell schon immer gut) die
Einweihung des Sportplatzes.
Nach Beendigung der jeweiligen Spiele traf
man sich meistens, unabhängig vom Ergebnis, im Vereinslokal
Gasthaus "Zum Laacher See", Inh. Fam. Bierbrauer.
Der letzte Spielerkader: Wilfried Engels,
Hans Meid, Franz Seibert, Rudolf Werf, Ferdi Müller,
Reinhard Müller, Alois Münz, Heinz Kulmus, Walter
Schumacher, Herm.-Josef Meid, Erwin Wohlers, Manfred Schmitz
und Werner Bell.
Diese Spieler versuchten zusammen mit ihrem
1. Vorsitzenden Werner Bierbrauer im Jahr 1960 verzweifelt
den Verein und Spielbetrieb, leider jedoch ohne Erfolg, aufrecht
zu halten, bevor die Ära des 1. FC Kell im Sommer 1960
zu Ende ging.
Am 24. Juni 1970, nach 10 Jahren Fußball
Abstinenz, war es dann endlich wieder soweit. Der SV Kell
1970 e.V. wurde von 10 aktiven und inaktiven begeisterten
Fußballern ins Leben gerufen.
>> Protokoll der Mitgliederversammlung
Teil
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Die Vereinsgründer:
Josef Arenz - 1. Vorsitzender
Walter Seibert - 2. Vorsitzender
Alfred Müller - Schriftführer
Edgar Jäger - 1. Kassierer
Karl Nachtsheim - 2. Kassierer
Klaus Kerber - Jugendwart
Willi Ruckes - Leiter Abt. Fußball
Frz.-Josef Seibert - Zeugwart
Günter Wasserscheid - Zeugwart
Egon Kulmus - Protokollführer
In der ersten Mitgliederversammlung am 25.7.1970 wurden diese
Sportler in ihren Ämtern von den anwesenden 48 Mitgliedern
bestätigt. Im Gründungsjahr waren es 85 Mitglieder,
die ihre Unterstützung in Geld und Sachspenden dem SV
Kell zukommen ließen.
Erwähnenswert ist noch: von den 85 Mitgliedern
im Gründungsjahr gehören heute noch 26 Mitglieder
dem SV Kell an. Heute zählen rund 230 Mitglieder incl.
75 Kinder und Jugendliche zum SV Kell.
Eine 1. Fußballmannschaft wurde angemeldet;
sie startete in der 2. Kreisklasse Rhein/Mosel. Da der desolate
Zustand des Keller Sportplatzes einen Spielbetrieb nicht zuließ,
wurden im ersten Jahr die Heimspiele bei unserem Nachbarverein
SC Wassenach ausgetragen. 1971 wurde dann
durch unseren Freund und Gönner, Anton Meier aus Andernach,
der jetzige Sportplatz mittels Planierraupe auf eine Größe
von 100 x 65 Meter gebracht. Die Feinarbeiten übernahm
im Anschluss die Stadt Andernach, sodass im August 1971 die
Ein-weihung durch den 1. Beigeordneten Peter Seibert vorgenommen
werden konnte.
Der gute unbürokratische Kontakt zur
Stadt Andernach hat sich bis heute fortgesetzt.
1971 bauten freiwillige Helfer (Sportverein
Kell u. Feuerwehr) die heute noch bestehende Holzhalle.
Im Anschluss übernahm die Stadt Andernach den Anbau
für Umkleide- und Sanitäranlagen. Der vereinseigene
Umbau der Holzhalle zum Vereinsheim wurde beantragt. Die Empfehlung
des Ortsbeirates Kell wurde im Dezember 2001 ausgesprochen,
so dass von Seiten der Stadtverwaltung
Andernach im März 2002 die Genehmigung erteilt wurde.
Wir bedanken uns beim Ortsbeirat Kell und der Stadt-verwaltung
Andernach.
Im Jahre 1986 erfolgte die Aufstellung von nur
zwei Flutlichtmasten.
Bis heute beeinträch-tigen die zwei noch fehlenden Lichtquellen
den Spiel- und Trainingsbetrieb.
In den 70iger und 80iger Jahren rief der SV Kell weitere
Abteilungen, wie Tischtennis, Fahrrad- und Lauftreff ins Leben,
die jedoch nach einiger Zeit mangels Teilnehmer wieder zum
Ruhen kamen.
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