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Die
Abbaumethoden der Römer
Das Dreieck zwischen Rhein und
Mosel ist in römischer Zeit dicht besiedelt. Hier lebt
eine einheimische Bevölkerung, die aber die römische
Lebensweise angenommen hat.
Auf der rechten Rheinseite verläuft die Grenze des römischen
Reiches, der Limes. In den Kleinstädten wird Handel und
Gewerbe getrieben; für die Landwirtschaft sind die vielen
Gutshöfe zuständig. Ein besonderer Erwerbszweig
unseres Gebietes ist die Steinindustrie. Im großen Stil
gewinnt man Basaltlava für Mühlsteine in den Lavaströmen
des Bellerberg-Vulkans bei Mayen, Ettringen und Kottenheim.
Reichlich Baumaterial liefern die Steinbrüche der Mauerley
und der Hohen Buche.
Auch im Nettetal wird Lava abgebaut. Ausgedehnte Tuffbergwerke
bestehen im Tal des Krufter Baches und im Brohltal.
Die steinernen Produkte werden auf dem Rhein und der Mosel
verschifft und weit über die Region hinaus gehandelt.
Römerbergwerk "Meurin"
Die Römer hatten in Tiefen
von 4 bis 6 Metern Tuffe abgebaut. Durch den modernen Abbau,
der wesentlich tiefer in die Erde eingedrungen ist, wurden
die meisten dieser antiken Steinbrüche zerstört.
Nicht so auf dem Gelände der Trassgrube Meurin bei Kretz.
An zwei Stellen haben Besucher die Möglichkeit, in die
unterirdische Arbeitswelt vergangener Zeiten zu blicken. Enge
Gänge, schlechte Lichtverhältnisse, staubige Luft
prägte den Alltag der Untertagearbeiter. Nur wer in den
Gängen war, kann sich vorstellen, was die Menschen damals
leisten mussten. 
Ein "kleines" Areal von 55x45 Metern ist von einer
futuristischen, freitragenden Stahl/Glas/Kunststoff-Konstruktion
überdacht und schützt das ehemalige Grabungsgelände.
Auf diese Weise kann ein kleiner Teil des ehemals größten
römischen Tuffbergwerkes nördlich der Alpen vor
den Witterungseinflüssen geschützt werden.
Hinter dem Bergwerk wird derzeit ein römischer "Spielplatz"
errichtet, der nicht nur jüngeren Besuchern den hautnahen
Kontakt mit Steinen, Werkzeugen und Gebäuden der römischen
Epoche vermitteln will.
Nutzen Sie die Chance und steigen Sie hinab in einen 2000
Jahre alten Steinbruch.
Auszüge aus:
"Vulkanpark rund um den Laacher See"
eine Veröffentlichung der Rhein-Mosel-Eifel-Touristik,
Koblenz aus dem Jahr 2002
Das Römerbergwerk Meurin ist geschlossen. Es ist jedoch
in der gesamten Wintersaison für Gruppen mit Führung
nach vorheriger Anmeldung geöffnet.
Das Römerbergwerk ist in der gesamten Wintersaison nur
für Gruppen mit Führung nach vorheriger Anmeldung
geöffnet. Unter der Telefonnummer 0180-188 55 26 und
per E-Mail info@vulkanpark.com
können sich Besuchergruppen oder Schulklassen anmelden
und auch Vulkanparkführer buchen.
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